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Katharinenmarkt in Delbrück (2018)

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Wir waren wieder in Delbrück beim Umzug zum Katharinenmarkt dabei, inzwischen zum 5. Mal. Warum? Weil der Umzug beim Katharinenmarkt immer wieder viel Spaß macht. Es ist ein unbeschreibliches Gefühl, wenn man durch die dicht gedrängt stehenden Menschenreihen marschiert, auf dem Weg hin zum Festzelt. 

In diesem Jahr hatten wir uns aber weitere Musiker eingeladen. Nachdem wir in den vergangenen Monaten schon mehrmals erfolgreich auf Einladung unserer Freunde aus Schwaney gemeinsam aufgetreten waren (Dringenberg, Libori), haben wir dieses Mal zum Gegenbesuch eingeladen - und The Pride of Scotland Pipes and Drums kamen mit einigen Spielern dazu. 

So mischten sich unter die schwarz-rot gekleideten "Drachen" weitere Spieler in dunkel-violett/blau-Tönen. Gemeinsam kamen wir auf 17 Piper und 12 Drummer. In Sechserreihen marschierten wir durch die Straßen hindurch. Eng wurde es manchmal für die Snare-Line unter Leitung unseres Leading Drummers, die mit 8 Spielern eng zusammenrücken mussten. Dank vorausschauender Planung des Orga-Teams liefen in unmittelbarer Nähe von uns keine anderen Musikgruppen und die Volkstanzgruppe vor uns meinte vor dem Abmarsch nur "Spielt ruhig durch, wir haben keine eigene Musik dabei. Wenn wir tanzen wollen, tanzen wir zu eurer Musik."

Das ließen wir uns nicht zweimal sagen. Der Anstrengung zum Trotz wurden die Pausen, in denen die Bass den Tap (den Schritt) weiter angab, sehr kurz und knapp gehalten. Speziell auf den letzten 800 Metern die Lange Straße runter setzten wir zur Freude des Publikums nicht ab.

Wir drängten uns durch die Menschen vor dem Zelt der Wirtschaftsschau hindurch und mussten dort zähneknirschend die Sechserreihen aufgeben und wie automatisch in eine Dreier-Reihe wechseln, da ansonsten kein Durchkommen gewesen wäre. Erst vor dem Festzelt machten wir halt - dort wieder in der gewohnten Formation. Aus dem Festzelt heraus klang böhmische Blasmusik - und wir warteten. Während unser Bass-Drummer vom Delbrücker Bürgermeister Werner Peitz begrüßt wurde, der sich freute, dass wir wieder mit dabei waren, organisierte Johnathon - unser Drum Major - den Einmarsch ins Festzelt. 

So dauerte es nicht lange, die Kapelle auf der Bühne pausierte kurz und wir marschierten ins Festzelt ein - wo schon am Tisch kühle Getränke auf uns warteten.

Die ließen wir uns schmecken und stießen mit den Spielern aus Schwaney an. Mehrmals wurden unsere Spieler, die im und vorm Zelt standen, gefragt "Spielt ihr noch mal?" "Ja - werden wir." Nach einer Stunde Pause und Erholung vom Marsch zogen sich die Piper und auch die Drummer wieder zurück. Die Piper stimmten ihre Instrumente neu durch - die Drummer spielten sich ein. Neugierig schauten und hörten die Besucher des Katharinenmarktes uns zu. Dann hieß es "Liebes Publikum, wir haben uns gerade nur eingespielt! Wenn Sie mehr hören wollen - folgen Sie uns. Wir spielten auf dem Festgelände jetzt noch ein paar Stücke für sie!" Das Aufstellen im Halbkreis war mit 30 Spielern komplizierter als sonst. Wir fanden aber unseren Platz und präsentierten den Besuchern des Katharinenmarktes noch die ein oder andere bekannte oder weniger bekannte Melodie.

Der Umzug beim Katharinenmarkt 2018 hat uns wieder viel Spaß gemacht - und wir hoffen, dass wir auch nächstes Jahr wieder dabei sind. Hoffentlich auch dann wieder mit unseren Freunden aus Schwaney von "The Pride of Scotland Pipes and Drums". Es war schön, dass ihr dabei wart und mit uns marschiert seid und gespielt habt. Bis zum nächsten Mal!


Weitere Fotos vom Auftritt beim Katharinenmarkt gibt es in der Galerie.

Es gibt wie jedes Jahr ein Video vom Umzug. Man findet es bei Youtube. Wir sind bei Minute 7:35 zu sehen und zu hören.


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