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Wir bei André Rieu

Bewertung: 5 / 5

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Seit 30 Jahren tourt André Rieu mit seinem Johann-Strauß-Orchester durch die Welt. 

Die Musik ist eigentlich eine ganz andere als die, die wir so machen. Aber Berührungspunkte gibt es trotzdem. Denn in seinem Programm baut er regelmäßig Dudelsack-"Klassiker" wie Highland Cathedral und Amazing Grace ein. Dafür gibt es in seinem Orchester eine Musikerin (Klarinetistin), die extra dafür Pipen gelernt hat. Zur Unterstützung kommen aber bei seinen Konzerten oft weitere Piper aus lokalen Pipebands hinzu.

Vor einigen Wochen erhielt unsere "Mutter", die "Bielefeld Pipes and Drums" eine Anfrage von Rieu Productions. Um die Spieleranzahl zu erhöhen, kamen sie auf uns zu - und nach mehreren gemeinsamen Proben war es am heutigen Samstag endlich soweit: André Rieu war in Halle/Westfalen im Gerry Weber Stadion - und wir waren mit insgesamt 17 Pipern und 12 Drummern aus 2 Bands dabei. Im Rahmen der Proben wurden wir von André Rieu gefragt, wie wir vorgestellt werden wollten. Er schlug "Highland Dragon Bielefeld Pipes and Drums" vor - und so war es dann auch.

Um 13 Uhr trafen wir an der Halle in Halle (schönes Wortspiel ;) ) ein. Es gab "Backstage-Parkplätze" für uns. Aus anfänglich nur wenigens Spieler wurden innerhalb weniger Minuten 30 Musiker, die sich vor der Halle trafen. Wir wurden begrüßt, es gab eine kurze Tour des Produktionsleiters und uns wurde unser Aufenthaltsraum gezeigt: die Players-Lounge. Sie war groß und gemütlich eingerichtet und wir richteten uns auch ein. 

Die Pipes und Drums wurden ausgepackt, die Piper spielten sich ein und stimmten sich. Die Drummer spielten sich ein. Man merkte, dass sich die (gemeinsamen) Proben der vergangenen Wochen ausgezahlt hatten. Es lief wie am Schnürchen.Um 14:45 gingen wir runter in die Halle in Halle. Die Bühne war inzwischen komplett fertig und die Musiker trafen ein. Vor dem Soundcheck begrüßte uns André Rieu und ging mit uns den Auftritt durch. Die Konzerte sind immer ähnlich vom Aufbau, aber die Details (wie zum Beispiel der Aufmarsch der Band) ist immer unterschiedlich. Praktischerweise bot sich im Gerry Weber Stadion an, dass wir in Zweierreihen durch den Innenraum einmarschieren würden. Das sollte das abgestimmte Spielen einfacher gestalten.

Nach der Absprache setzten wir uns in die Zuschauerränge, verfolgten den Soundcheck und bewunderten das eingespielte Team auf, vor und hinter der Bühne. Dann wurde es spannend. Auf ein Zeichen hin stellten wir uns am Eingang des Innenraums in unseren Zweierreihen auf, von der B2ühne kam das Zeichen, die Rolls der Drum-Section und nur kurz darauf die Drones und der Chanter der Pipes setzen ein. Im Zweierblock marschierten wir zur Bühne, erklammen die Treppe und stellten uns oben wie eingeübt auf. Dann kam die Probe des nächsten Stückes: Highland Cathedral. Die Piperin des Johann-Strauß-Orchesters bekam den Hauptpart - wir setzten an zwei Stellen unterstützend ein. Es gelang im 2. Anlauf zufriedenstellend und wir übten als nächstes den Abgang. Nun musste nur noch die Zugabe (Amazing Grace) geübt werden. Auch diese gelang (inkl. Aufmarsch) dank der Anleitungen durch André Rieu. Wir hatten nun Pause. Die Pause nutzten wir, um unsere Pipes ein wenig an die Stimmung des Orchesters anzupassen und um die alte Bass aus dem Proberaum zu holen. Bei der neuen Bass-Drums war eine Halterung gerissen. Kein Problem. Die wird ausgetauscht. Aber nicht heute und vor Ort. Aber zum Glück hatten wir vor 3 Wochen erst die A33 eingeweiht, so dass der Weg zum Proberaum eher ein Katzensprung war.

Um 18 Uhr gingen wir zum Abendessen, anschließend war Umziehen angesagt. Dann warteten wir. Bis zur Pause. Die Pause konnten wir nutzen, um unsere Pipes noch einmal durchzustimmen. Kurz darauf wurden wir abgeholt und zum Innenraum-Eingang geführt. Sehr spontan aber trotzdem erwartet kam von der Bühne das Pauken-Kommando für unseren Einsatz. Der erste Auftritt ("Scotland the brave" zum Aufmarsch, "Highland Cathedral", "Scotland the brave" zum Abmarsch hinter die Bühne) liefen wie erwartet ab. Nun nutzen wir die Zeit für eine kurze Ruhepause, bis wir schließlich nach 20 Minuten wieder hinter der Bühne standen und kurz darauf von Mitarbeitern an die passenden Plätze auf der Bühne geführt wurden. Für "Amazing Grace" sollten wir noch einmal aufmarschieren. Das taten wir auch, setzten passend ein und aus. 

Nach dem Konzert war noch Zeit für ein kurzes Foto zusammen mit den "Bielefeld Pipes and Drums".

Wer sich über das Fehlen vom Leading Drummer und vom PipeMajor auf dem Foto wundern sollten - die beiden mussten als Gast zu einer Grade-2-Band-Probe nach Schottland. Den Posten unseres Leading Drummers hatte recht spontan wieder einmal Detlef Schonlau von den "Pride of Scotland Pipes and Drums" übernommen. Vielen Dank an Detlef für die Unterstützung.

Abschließend kann man nur sagen - ja, was. 

  • Es war sehr interessant, einmal bei einer so großen Produktion wie den "André Rieu und sein Johann-Strauß-Orchester"-Konzerten teilzunehmen und dort für fast 6000 Zuschauern auf der Bühne zu stehen.
  • Es war sehr schön, nach dem NRW-Tag vor einigen Jahre wieder einmal mit unserer "Mama", den "Bielefeld Pipes and Drums" zusammenzuarbeiten.
  • Es wart ein sehr schöner Tagin Halle/Westfalen, welcher bestimmt für viele Spieler eines der Highlights des Pipe-Jahres wird.

Bilder vom Tag in Halle/Westfalen findet ihr in der Bildergalerie. 

 


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